Nicht nur Berlin unter Aufsicht

Das Bund-Länder Gremium hat beschlossen, dass sich neben dem Saarland, Schleswig-Holstein und Bremen, nun auch Berlin regelmäßigen Kontrollen ihrer Finanzen unterwerfen muss. Bei drohender Haushaltsnotlage muss dem Stabilitätsrat ein Sanierungsprogramm für die nächsten fünf Jahre vorgelegt und dann umgesetzt werden.

Allerdings hat dieser Beschluss keine Konsequenzen, und es wird auch keine Sanktionen nach sich ziehen, sollten die nun erstellten Vorgaben nicht eingehalten werden. Schließlich sei der Beschluss gerade für Berlin nicht überraschend zustande gekommen, man sei ja bereits schon auf dem richtigen Weg zu einer Sanierung. Die Sparmaßnahmen waren schon angekündigt worden, und jetzt erhalten die vier Länder finanzielle Hilfen um die Defizite abbauen zu können.

Es ist vorgesehen, dass die Länder ab 2020 unter normalen Bedingungen keine Schulden mehr machen dürfen. Der Stabilitätsrat überprüft das und auch, ob die Länder das Geld, das sie dafür erhalten haben auch dem entsprechend verwenden.

Für Berlin bedeutet das, das Land kann bis 2020 maximal 720 Millionen Euro erhalten, oder jährlich etwa 80 Millionen. Dafür muss es dann sein derzeitiges Haushaltsdefizit abbauen.

Mit diesem Sanierungsprogramm muss sich Berlin nun mit anderen Bundesländern vergleichen lassen. Seitens des Stabilitätsrates wird dann auch hinterfragt werden, warum das Land zum Beispiel keine Kita-Gebühren erhebt.

Bereits seit etwa Mitte Oktober 2010 werden diese vier Länder vom Stabilitätsrat stärker beobachtet, weil es Grund für eine drohende Haushaltsnotlage gab, die jetzt mit dieser Hilfe abzuwenden versucht wird.

EU-Streit über schärfere Bankenregeln

Laut einer Zeitung gibt es in der EU Streit über die Umsetzung der Eigenkapital- und Liquiditätsregeln für Banken. Insgesamt sieben Finanzminister unter anderem von Großbritannien, Schwenden und Spanien, sind mit dem Entwurf für eine Umsetzung der schärferen Regeln ab. Die berichtete die Financial Times Deutschland am Freitag. Deutschland sei nicht unter den Staaten, die den Entwurf abgelehnt hätten.
Von den sieben Ländern wird kritisiert, dass der Binnenmarktkommissar Barnier mit diesem Entwurf hinter den Basel III Vorgaben zurückbleiben würde. Es würde der Finanzstabilität in Europa schaden ebenso wie der Glaubwürdigkeit der EU bei diesen Punkten. Dies ging aus einem Schreiben der Länder, die den Entwurf ablehnten, an die Brüsseler Behörde hervor.
Vor allem stört die Kritiker, dass die europaweiten Maximalregeln geplant wurden und somit könnten die einzelnen Länder keine höheren Eigenkapitalquoten verlangen. Außerdem möchten die Länder mehr Spielraum für nationale Aufseher, was nötig sei, da in jedem Land das Bankensystem unterschiedlich ist. Aber die EU-Kommission möchte erreichen, dass für alle Banken ein einheitliches Umfeld geschaffen wird. Auch werde die für die Banken Möglichkeit einer Notstandsverordnung angestrebt. Dies soll dazu dienen, dass die EU-Kommision die Macht hat, den Banken Verschärfungen, wie auch mehr Eigenkapital aufzuerlegen, wenn dies bezüglich Marktverwerfungen notwendig ist. Die Verschärfungen sollen über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten möglich sein.

Deutsche Bank – Zwei Klagen in einer Woche

Obwohl die Deutsche Bank besonders gut durch die Finanzkrise gekommen ist, sieht es so aus, als ob sie einen sehr großen Imageschaden nehmen könnte. Innerhalb von einer Woche wurden zwei Klagen in den USA eingereicht. Angeblich soll die Deutsche Bank mitverantwortlich sein, für die Zwangsräumung, die unrechtmäßig gewesen wäre. Auch, dass die Anwesen, die zwangsgeräumt wurden, verwahrlosen seien, wäre Anliegen der Deutschen Bank gewesen.

Wie aber so oft, sind die anderen Schuld an dieser Misere und die Schuldzuweisung wegen der Finanzkrise geht auch mit diesen Anklagen weiter. Die Deutsche Bank hätte nur als Treuhänderin fungiert und hat daher mit den Zwangsräumungen nichts zu tun. Es wurde nur der lästige Papierkram für die gemacht, die für diese Aktionen verantwortlich seien. Die sogenannten Loan Servicer, die sich um die Eintreibung der Zinszahlungen kümmern, können entscheiden wer wann das Haus räumen muss. Die Loan Servicer sind einem Inkassobüro vorgeschaltet und können zur Not selbst entscheiden, ob die Familien aus den Häusern müssen. Oftmals sind es kleine Firmen, die solche Dienste anbieten – denn eine Banklizenz ist für diese Dienstleistung nicht notwendig. Aber auch große Banken engagieren sich im Bereich Loan Servicer.

Nach wie vor wird weiter nach dem Schuldigen der Finanzkrise gesucht und nun wird es die Banken treffen. Fachleute sind sich sicher, dass es noch mehr Banken geben wird, die an den Pranger gestellt werden – somit ist die Deutsche Bank nicht mehr alleine.

Rettungsschirm macht Deutschen Sorge

Eine aktuelle repräsentative Umfrage des renommierten Instituts Forsa macht deutlich, dass die deutsche Bevölkerung sich mehrheitlich ernste Sorgen über den jüngst beschlossenen Euro Rettungsschirm macht. Die stattliche Summe von 750 Milliarden Euro, um die es dabei immerhin geht, lässt laut Umfrage kaum einen Deutschen kalt. Am wenigsten besorgt sind noch die jüngeren Bürger im Land.

Die repräsentative Forsa Umfrage hat im Auftrag des Magazins stern mehr als tausend Bundesbürger verschiedener Altersklassen um ihre Meinung gebeten. Hinsichtlich der Frage nach möglicherweise fällig werdenden Zahlungen von Deutschland an den EU Rettungsschirm äußerten sich 60 Prozent der Interviewten als besorgt beziehungsweise sehr besorgt, 23 Prozent immerhin noch als etwas besorgt. Eine große Mehrheit von 83 Prozent hat also durchaus Sorgen.
Keine oder nur sehr wenig Sorgen machen sich hingegen nur 14 Prozent. Diese Ergebnisse zeigen deutlich, dass die meisten Bürger innerhalb der deutschen Bevölkerung sich ernste Gedanken über eventuelle Zahlungsverpflichtungen für Deutschland machen, die aus dem Euro Rettungsschirm in Zukunft entstehen könnten. Der deutsche Staat als Nettozahler für die EU scheint in den Köpfen der Menschen also durchaus präsent zu sein.

Die Tatsache, dass die jüngeren Bürger sich weniger Sorgen um solche Zahlungen machen, wird dem Umstand zugeschrieben, dass Deutsche im Alter über dreißig Jahren im Bezug auf Finanzkrisen schon durch einschlägige Erfahrungen geprägt sind. Diese negativen Erlebnisse machen die ältere Generation aufmerksamer für wirtschaftliche Probleme des Staates als ihre jüngeren Mitbürger. Außerdem haben die Älteren meist mehr zu verlieren, da sie sich im Gegensatz zur Jugend bereits eine materielle Existenz aufgebaut haben.

BayernLB verlangt 200 Millionen Schadensersatz

Wie aus mehreren Quellen berichtet wird hat die BayernLB nun vor, ernst zu machen. Demnach sollen die früheren Vorstandsmitglieder auf insgesamt 200 Millionen Euro Schadensersatz verklagen. Bei den Verantwortlichen hält man sich mit Kommentaren bisher allerdings recht bedeckt. Das Finanzministerium bestätigte lediglich, dass eine erste Klage beziffert ist und beim Münchener Landgericht eingereicht wird. Die Klage wendet sich gegen den ehemaligen Landesbankvorstand Gerhard Gribowsky.

Dieser sitzt in Untersuchungshaft, da er beim Verkauf von Formel 1 Anteilen etwa 37 Millionen Euro an Bestechungsgeldern angenommen haben soll. Das Geld soll Gribkowsky in Österreich günstig versteuert haben und dort in einer Stiftung deponiert. Um Zugriff auf diese Stiftungsgelder zu bekommen ist allerdings eine in Deutschland eingereichte Leistungsklage in Form einer Schadenersatzforderung notwendig.

Grund für die Schadensersatzforderungen ist die fatale Übernahme der österreichischen Bank HGAA, welche der zweitgrößten deutschen Landesbank einen Verlust von 3,7 Milliarden Euro bescherte. Von den Forderungen betroffen sind insgesamt acht ehemalige Vorstandsmitglieder der BayernLB. Welcher Betrag dabei auf jeden von ihnen entfällt ist bisher nicht bekannt. Die meiste Verantwortung fällt auf den ehemaligen Chef der BayernLB, Werner Schmidt. Allerdings wird vermutet, dass die höchste Teilsumme auf Gribkowsky entfallen wird, da bei ihm noch die Sache mit dem Verkauf der Formel 1 Anteile hinzukommt. Außerdem muss berücksichtigt werden, was bei jedem Betroffenen zu holen ist. Und von keinem anderen ist ein ähnlich hohes Vermögen bekannt wie bei Gribkowsky.

Hoher Ölpreis – Das Fundament für Kursschübe

Die Händler in Moskau starten mit vollem Optimismus in das neue Börsenjahr. Mittlerweile erwarten die Experten dort eine Fortsetzung in den verschiedenen Aktien Häusern. Somit gibt es kaum einen Analysten, der nicht daran glaubt, ein Plus in einem zweistelligen Bereich zu gestalten. An den Moskauer Börsen soll es daher einen großen Boom geben, der zusätzlich die Werte außerhalb des Rohstoffsektors bilden soll. Diese stehen in diesem Land besonders hoch im Kurs.
Nicht einmal mit leichten Zuckungen reagierten die Menschen aus Moskau, wenn sie kurz vor Sylvester verurteilt wurden. Im Gegenteil, denn die vielen Investitionskrisen in Russland gehen langsam zurück. Dies berichteten vor allem die Medien, die sich mit diesem Thema befassten. Mittlerweile sollen die Magenschmerzen und der Optimismus in die Höhe steigen. Die Händler in Moskau stehen voller Begeisterung mit dem neuen Börsenjahr.

Daher werden dort die besten Vorzeichen gegeben. Mittlerweile erwartet das Jahr 2011 einen Wachstum von mehr als 4,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die steigenden Ölpreise und die ungebremste Konsumfreude in dem Land steht daher deutlich im Vordergrund. Aus diesem Grund hatte sich schon der Leitindex im letzten Jahr um mehr als 23 Prozent verdoppelt.

Gerade in Russland sind die Aktienindizien sehr hoch. In der Regel gehen diese dem Trend der Rohstoffmärkten nach, die auch im letzten Jahr hoch im Kurs standen. Allerdings ist es eher Paradox. Denn ausgerechnet der Energietitel ist nicht den Erwartungen entsprechend. Im Gegenteil, denn dieser sollte von den Analysten sogar verfehlt worden sein. Zu Beginn des Jahres 2010 waren die Werte hier nicht ausreichend. Mehr als 20 Prozent sind diese gesunken. Öl und Gas sind die ausschlaggebenden Punkte in diesem Bereich. Zu Beginn des Jahres sollen die verschiedenen Aspekte gestrichen werden, sodass die Kosten und die Aktien in den nächsten Wochen erheblich steigen sollen.

Geringere Gebühren an Geldautomaten

Lange wurde nur diskutiert und es dauerte einige Zeit, bis man sich auf Maßnahmen einigte. Ab dem 15. Januar müssen Kunden nun bei jeder Fremdabhebung über die anfallenden Gebühren informiert werden. Sollte der Kunde mit diesen nicht einverstanden sein, hat er die Möglichkeit, den Vorgang kostenfrei abzubrechen. Diese Kennzeichnung soll anhand eines Bildschirmdialoges erfolgen. Während der Übergangsphase soll aber auch ein deutlich sichtbar angebrachter Aufkleber auf dem Automaten ausreichend sein. Bis zum Sommer sollen die Gebühren jedoch an allen Automaten mittels Bildschirmdialog ersichtlich sein. Neben der neu eingeführten Kennzeichnungspflicht, für Gebühren an Fremdautomaten, einigten sich eine Reihe von Privatbanken nun darauf, eine einheitliche Obergrenze für Gebühren einzuführen, die fällig werden, wenn man an einem Automat einer anderen Bank Geld abhebt. Wie der Bankenverband mitteilte gilt ab dem 15. Januar an den rund 10.000 Geldautomaten der Privatbanken eine Gebührenobergrenze von 1,95 Euro. Bisher wurden Gebühren in Höhe von fünf Euro und mehr fällig. Für Sparkassen und Genossenschaftsbanken wurden bisher keine Obergrenzen festgelegt, hier liegen die Gebühren bei 5 Euro.

Haben Banken bereits vorher Abmachungen untereinander getroffen, die das kostenfreie Bargeldabheben an bestimmten Automaten ermöglichen, bleiben diese Absprachen weiterhin bestehen und das Geldabheben weiterhin kostenfrei. Davon betroffen sind beispielsweise Banken, die der “CashGroup“ oder dem “Cash Pool“ angehören. Die Änderungen an den bisherigen Gebührenregelungen fanden statt, weil das Bundeskartellamt bemängelte, dass die Gebühren teilweise zu hoch seien und zudem für den Kunden erst nach dem Geldabheben auf seinem Kontoauszug ersichtlich sind.

Kostenloses Online Konto im Vergleich

Dank des Internets kann man heutzutage sein Konto online führen und muss keine langen Wege oder Wartezeiten mehr in Kauf nehmen. Wer ein kostenloses online Konto sucht, sollte vorab alle Angebote im Netz gründlich vergleichen. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten.

Kostenlose Angebote gelten nicht für jeden

Oftmals ist es so, dass man als Angestellter mit regelmäßigem Einkommen relativ einfach ein kostenloses Online-Konto bekommen kann. Es gibt einige Banken, die ihr gebührenfreies Konto an bestimmte Bedingungen knüpfen. Das kann zum Beispiel sein, dass man das Konto nur dann kostenlos nutzen kann, wenn monatlich ein Geldbetrag in bestimmter Höhe eingeht. Oder wenn man dauerhaft eine bestimmte Summe fest bei der Bank anlegt. Freiberufler und Selbständige müssen bei der Beantragung darauf achten, dass das Angebot auch für ihre Berufsgruppe gilt.

Kostenfallen bei kostenlosen Konten

Wer sein Konto regelmäßig überzieht und ins Soll gerät, muss darauf achten, dass er eine Bank wählt, die günstige Zinsen für den Dispositionskredit anbietet. Das Überziehen des Kontos ist ohnehin mit Kosten verbunden, da sollte man darauf achten, diese möglichst gering zu halten. Wenn es zum Girokonto eine EC- oder Kreditkarte dazu gibt, kann die Nutzung dieser Karten mit Kosten verbunden sein. Beispielsweise ist die EC-Karte im ersten Nutzungsjahr noch umsonst, im zweiten Jahr fallen jedoch Gebühren an. Bei der Kreditkarte kann es sein, dass deren Einsatz nur im Inland kostenlos ist, im Ausland aber teure Gebühren anfallen. Wer viel im Ausland ist, sollte also darauf achten, dass er im Ausland günstig über seine Kreditkarte verfügen kann.

Kostenloses Cashkonto von Comdirect

Die Comdirect Bank hat sich um neue Kunden für ihr Girokonto zu werben ein interessantes Prämiensystem ausgedacht. Der Webespruch der Bank lautet “50 Euro wenn Sie uns mögen – 100 Euro wenn nicht”. Was genau verbirgt sich hinter dem Werbeslogan?
Die Comdirect bietet ein kostenloses Cashkonto an. Die Gebührenfreiheit ist an keinen monatlichen Geldeingang gekoppelt, wie dies bei manchen anderen Banken, welche mit kostenlosen Girokonten werben manchmal der Fall ist.
Die Prämie über 50 Euro erhalten Sie, wenn nach der Kontoeröffnung in den ersten 3 Monaten mindestens 5 Transaktionen mit einem Betrag von jeweils mindestens 25 Euro ausgeführt wurden. Die Gutschrift erfolgt automatisch zum vierten Monat auf ihrem Comdirect Girokonto.
Aber es geht noch weiter: Sollten Sie sich nach frühestens 12 Monaten und spätestens 15 Monate gegen das Comdirect Girokonto entscheiden und dieses kündigen, so erhalten Sie eine weiter Gutschrift über 50 Euro. Hierfür gelten folgenden Voraussetzungen: Sie haben die 50 Euro Willkommensbonus erhalten und ab dem 4 Monat nach Eröffnung des Kontos monatlich mindestens 5 Transaktionen im Wert von über 25 Euro durchgeführt. Die 50 Euro werden Ihrem Comdirect Girokonto dann noch vor der Schließung gutgeschrieben.

Jetzt Comdirect Girokonto eröffnen und 50 Euro Wilkommensbonus erhalten.

Kostenloses Girokonto für Freiberufler

Kostenlose Girokonten für Privatleute gibt es dank der zunehmenden Transparenz der Angebote im Internet immer mehr. Oftmals sind diese angebotenen Konten aber strikt daran geknüpft, dass diese ausschließlich privat genutzt werden.
Vereinzelt gibt es jedoch auch kostenlose Cashkonten für Freiberufler.
Bevor man sich jedoch in das Thema einliest, sollte klargestellt werden, dass abschließende Auskunft immer nur die betreffende Bank geben kann. Auch wenn an dritter Stelle im Internet andere Informationen zu finden sind, lohnt es sich vorher mit der Bank abzuklären, ob das Cashkonto auch wirklich für den geschäftlichen Zahlungsverkehr in Zusammenhang mit der freiberuflichen Tätigkeit genutzt werden darf.
Sie sollten also Nachfragen, ob Sie bei dem betreffende Produkt irgendein Buchungslimit oder ähnliches vorgesehen ist und darauf hinweisen das die Daten bei der Konteröffnung die einer Privatperson sind (wenn dies bei Ihrer freiberuflichen Tätigkeit der Fall ist), allerdings sollen Buchungen im Zusammenhang mit der freiberuflichen Tätigkeit durchgeführt werden.
Achten Sie bei der Anfrage bei der Bank auf eine möglichst genaue Definition Ihres Anliegens. Es kann vorkommen, dass der Bankmitarbeiter sobald er etwas von Gewerbe hört abwinken wird. Stellen Sie also heraus – wenn das denn der Fall ist – das Sie das Konto auf eigenen Namen führen, damit aber Transaktionen in Zusammenhang mit Ihrer freiberuflichen Tätigkeit durchführen möchten.

Cashkonto-Vergleich.de hat einige Banken, welche kostenlose Girokonten anbieten mit folgender Fragestellung kontaktiert und drauf unten aufgeführte Antworten erhalten:

“Darf das [Bankname] Girokonto von Freiberuflern für eingehende und ausgehende Überweisungen welche die freiberufliche Tätigkeit betreffen genutzt werden?
Die freiberufliche Tätigkeit wird ohne Namenszusatz ausgeführt. Der Zahlungsverkehr lautet also auf die natürliche Person des Kontoinhabers.”

Netbank
Produkt: giroLoyal

Die netbank AG ist eine reine Privatkundenbank und führt ausschließlich Privatkonten für natürliche Personen.
Aus diesem Grund eröffnen und führen wir leider keine Geschäftskonten. Selbstverständlich können Sie Ihr Privatkonto bei uns führen. In dieser Funktion sind selbstverständlich auch Freiberufler und Selbständige herzlich im Hause der netbank AG willkommen. Diese Girokonten werden ebenfalls auf den Namen des Kontoinhabers ( nicht der Firma ) und für eigene Rechnung geführt.

Ing-Diba
Produkt: kostenloses Girokonto

[…] Das Geschäft mit Selbstständigen, Firmen und Vereinen gehört nicht zu unserem Angebot. Deshalb können wir kein Geschäftskonto für Sie eröffnen. Gerne stellen wir Ihnen das Girokonto für private Zwecke zur Verfügung. […]

DKB
Produkt: DKB-Cash

[…]Als Selbständiger haben Sie bei der DKB die Möglichkeit,Ihr privates Cash-Management über unser kostenloses DKB-Cashabzuwickeln.[…] Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir das ProduktbündelDKB-Business für das geschäftliche Cash-Management ausschließlichFreiberuflern in unseren definierten Branchen zur Verfügung stellen. […]

Die hier aufgeführten Aussagen haben selbstverständlich keinen verbindlichen Charakter. Maßgeblich ist ausschließlich die Information, welche Sie direkt von der betreffenden Bank erhalten.