Deutsche Bank – Zwei Klagen in einer Woche

Obwohl die Deutsche Bank besonders gut durch die Finanzkrise gekommen ist, sieht es so aus, als ob sie einen sehr großen Imageschaden nehmen könnte. Innerhalb von einer Woche wurden zwei Klagen in den USA eingereicht. Angeblich soll die Deutsche Bank mitverantwortlich sein, für die Zwangsräumung, die unrechtmäßig gewesen wäre. Auch, dass die Anwesen, die zwangsgeräumt wurden, verwahrlosen seien, wäre Anliegen der Deutschen Bank gewesen.

Wie aber so oft, sind die anderen Schuld an dieser Misere und die Schuldzuweisung wegen der Finanzkrise geht auch mit diesen Anklagen weiter. Die Deutsche Bank hätte nur als Treuhänderin fungiert und hat daher mit den Zwangsräumungen nichts zu tun. Es wurde nur der lästige Papierkram für die gemacht, die für diese Aktionen verantwortlich seien. Die sogenannten Loan Servicer, die sich um die Eintreibung der Zinszahlungen kümmern, können entscheiden wer wann das Haus räumen muss. Die Loan Servicer sind einem Inkassobüro vorgeschaltet und können zur Not selbst entscheiden, ob die Familien aus den Häusern müssen. Oftmals sind es kleine Firmen, die solche Dienste anbieten – denn eine Banklizenz ist für diese Dienstleistung nicht notwendig. Aber auch große Banken engagieren sich im Bereich Loan Servicer.

Nach wie vor wird weiter nach dem Schuldigen der Finanzkrise gesucht und nun wird es die Banken treffen. Fachleute sind sich sicher, dass es noch mehr Banken geben wird, die an den Pranger gestellt werden – somit ist die Deutsche Bank nicht mehr alleine.

Markus Posted on 16. November 2011 at 18:50

Vielleicht sollte man stattdessen die Politiker an die W.. PRANGER stellen, die ein solches System zugelassen haben. Mein Gott, wenn man instinktgetriebene Banker von der Leine lässt, machen sie eben Unfug. Man muss sie unter Kontrolle halten!

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